Wiederaufbau

Wohnen in provisorisch reparierten Altbauten, im Rahmen von Wiederaufbauprogrammen werden einfachste 2-3 Spänner erstellt., Bunker am Humboldhain wird mit Kriegsschutt zugeschüttet.

Mauerbau

Das Gebiet ist von 3 Seiten eingeschlossen. Die Randlage macht es unattraktiv, Verslummung.

Kahlschlagsanierung

Vor dem Hintergrund der großen Westberliner Neubaugebieten Gropiusstadt und Märkisches Viertel und der für diese Wohnungen fehlenden Mieter, werden in den Sanierungsgebieten Westberlins Altbauten großflächig entmietet und abgerissen. Es entstehen moderne Mietwohnungen im sozialen Wohnungsbau. (gefördert nach…?) Die alten Blockstrukturen werden beibehalten, die Blöcke werden entkernt undn erhalten begrünte Innenhofbereiche. (halböffentliche Räume)
Die alt eingesessene Bewohnerschaft wird dabei weitgehend vertrieben.

Thematische Karte zu Gebäudealter Nach der Flächensanierung: entkernte Blöcke, kaum noch Altbauten.

Behutsame Stadterneuerung

Die Kahlschlagsanierung (Flächensanierung) weckte bei vielen Berlinern Unbehagen. Ende der 70er Jahre begannen junge Leute leer stehende, für den Abriss vorgesehene Häuser zu besetzen und sich gegen die bestehende Stadtentwicklungspolitik zu organisieren. Als Folge der großen Anzahl besetzter Häuser und der Unterstützung der Besetzerinnen und Besetzer durch breite Schichten der Bevölkerung, gelang es die Ausrichtung der Stadt-entwicklungspolitik zu ändern.
Im Rahmen der neuen Leitlinien zur „behutsamen Stadterneuerung“ wurden nun Altbauten nicht mehr komplett abgerissen, sondern durch Sanierung und Entkernung“behutsam“ erneuert. (zeitgemäße hygienische Ansprüche, geringere Verdichtung durch Entkernung, dafür Dachausbauten)
Der neu geschaffene Wohnraum entwickelte sich schnell zu einer neuen Heimat vor allem für Menschen aus der Türkei. (heutiger Anteil an Bewohnern mit Migrationshintergrund ca. 60%)